Zu welchem Hund passe ich?
Wer sich einen Hund wünscht, sollte sich bewusst sein: Man holt sich kein Hobby in die Wohnung, sondern ein neues Familienmitglied – mit all der Verantwortung, Freude und Veränderung, die zu einem solchen Schritt gehört. Hunde geben alles, aber sie haben auch ihre Bedürfnisse. Die Entscheidung für einen Hund ist das «Ja» zu einem ganzen Leben – mit allem Drum und Dran.
Viele Menschen wünschen sich einen Hund: einen Freund, der immer für einen da ist, mit einem durch dick und dünn geht, motiviert ist und immer fröhlich, verschmust, verspielt und verschwiegen ... Bei allem Wunschdenken ist es aber absolut zentral, die Bedürfnisse des Vierbeiners und die eigenen Möglichkeiten ehrlich und genau zu durchleuchten, damit es dann auch in der Realität klappt. Denn unerfüllte Erwartungen können Überforderung und Frust auslösen und bitter enden, und zwar für beide Seiten. Darum ist es wichtig, vor dem Hundekauf eine Bestandesaufnahme zu machen, was man einem Hund in den folgenden Kategorien wirklich bieten kann:
- Zeit: Ein Hund ist da, und zwar täglich und bis zu 16 oder 18 Jahre lang. Ist das mit dem Alltag, der Arbeitssituation und den Urlaubsplänen kompatibel?
- Wohnsituation: Passt ein Hund in die Wohnung, und ist er überhaupt erlaubt? Ist die Familie damit einverstanden?
- Aktivitäten und Hobbys: Auch hier gilt es, die Bedürfnisse des Hundes zu berücksichtigen und zu schauen, ob die eigenen Aktivitäten diese überhaupt miteinbeziehen können.
- Hunde-Erfahrung: Nicht alle Hunde eignen sich für Anfänger:innen.
- Finanzielle Möglichkeiten: Ein Hund kostet allein schon im Alltag – vom Futter über Betreuung bis zur Hundeschule. Hinzu kommen die Tierarztkosten: Wird ein Hund krank oder verunfallt er, können diese schnell auch vierstellig werden.
Natürlich sind die Bedürfnisse nicht aller Hunde gleich: Die einen brauchen sehr viel Bewegung und sowohl körperliche als auch geistige Auslastung, die anderen sind da genügsamer. Wenn man wissen will, zu welcher Hunderasse man passt, ist es wichtig, sich jeweils auch deren ursprünglichen Zuchtzweck zu vergegenwärtigen. Wurden die Hunde dieser Rasse als Jagdhunde gehalten, hüteten sie Vieh, bewachten sie Haus und Hof oder war ihre einzige Aufgabe, den Menschen Gesellschaft zu leisten? Die fast 400 von der FCI anerkannten Hunderassen sind in zehn verschiedene Gruppen aufgeteilt. Diese helfen, sich einen Überblick über die Vielfalt der Rassen zu verschaffen und einen genauen Blick nicht nur auf die Optik der Hunde, sondern vor allem auch auf deren Herkunft, ursprüngliche Aufgaben und somit ihre Bedürfnisse zu werfen.
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Die FCI-Gruppen
Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)
Sektionen: Sektion 1: Schäferhunde. Sektion 2: Treibhunde.
Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde
Sektionen: Sektion 1: Pinscher und Schnauzer. Sektion 2: Molosser. Sektion 3: Schweizer Sennenhunde.
Gruppe 3: Terrier
Sektionen: Sektion 1: Hochläufige Terrier. Sektion 2: Niederläufige Terrier. Sektion 3: Bullartige Terrier. Sektion 4: Zwerg-Terrier.
Gruppe 4: Dachshunde
Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektionen: Sektion 1: Nordische Schlittenhunde. Sektion 2: Nordische Jagdhunde. Sektion 3: Nordische Wach- und Hütehunde. Sektion 4: Europäische Spitze. Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen. Sektion 6: Urtyp. Sektion 7: Urtyp-Hunde zur jagdlichen Verwendung.
Gruppe 6: Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
Sektionen: Sektion 1: Laufhunde. Sektion 2: Schweisshunde. Sektion 3: Verwandte Rassen.
Gruppe 7: Vorstehhunde
Sektionen: Sektion 1: Kontinentale Vorstehhunde. Sektion 2: Britische und irische Vorstehhunde und Setter.
Gruppe 8: Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde
Sektionen: Sektion 1: Apportierhunde. Sektion 2: Stöberhunde. Sektion 3: Wasserhunde.
Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde
Sektionen: Sektion 1: Bichons und verwandte Rassen. Sektion 2: Pudel. Sektion 3: Kleine belgische Hunderassen. Sektion 4: Haarlose Hunde. Sektion 5: Tibetanische Hunderassen. Sektion 6: Chihuahueño: Sektion 7: Englische Gesellschaftsspaniel. Sektion 8: Japanische Spaniel und Pekingesen: Sektion 9: Kontinentaler Zwergspaniel und andere. Sektion 10: Kromfohrländer. Sektion 11: Kleine doggenartige Hunde
Gruppe 10: Windhunde
Sektionen: Sektion 1: Langhaarige oder befederte Windhunde: Sektion 2: Rauhaarige Windhunde. Sektion 3: Kurzhaarige Windhunde
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